Was steht auf der Reifenseitenwand?

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Markant prangen Hersteller und Reifenbezeichnung auf den Pneus. Dazu kommen Zahlen und viele Kürzel. Was bedeuten sie?

Jeder Hersteller nutzt die Seitenwand der Reifen zunächst einmal, um die eigene Marke möglichst in den Vordergrund zu rücken. Dazu kommt die Reifengröße wie etwa 205/55 R 16. Die Nennbreite, in diesem Fall durch die Zahl 205 repräsentiert, wird hier generell in Millimetern angegeben, die 55 weist auf das Querschnittsverhältnis hin. Die Höhe des Reifens, gemessen vom Felgenhorn bis zur Lauffläche, entspricht somit 55 Prozent seiner Breite. Das Kürzel R steht für die Bauweise „Radial“, bei der die einzelnen Fäden der Karkasse quer zur Fahrtrichtung gelegt sind. Und die 16 ist schließlich der Felgendurchmesser in Zoll.

Aber damit nicht genug. So zeigt etwa die DOT-Nummer, benannt nach den Maßgaben des amerikanischen Department of Transportation, das Produktionsdatum des Pneus, ein E4 ist ein Genehmigungszeichen gemäß ECE-Regelung. Die Abkürzung TWI („Tread Wear Indicator“) ist eine Kennung für die Profilabnutzung, TL steht für „Tubeless“, also für schlauchlos. Und Winterreifen müssen das Alpine-Symbol tragen – ein Berg mit drei Gipfeln und Schneeflocke - das klassische „M + S reicht seit 2017 nicht mehr aus.